{"id":5331,"date":"2019-10-25T09:58:13","date_gmt":"2019-10-25T07:58:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.samita.be\/?p=5331"},"modified":"2019-11-01T12:11:19","modified_gmt":"2019-11-01T11:11:19","slug":"kathina-at-tilorien-monastery","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.samita.be\/de\/2019\/10\/25\/kathina-at-tilorien-monastery\/","title":{"rendered":"Kathina im Kloster Tilorien"},"content":{"rendered":"<p>Ein regnerischer Samstagnachmittag im Herbst in dem kleinen Dorf Engreux in den belgischen Ardennen, dort, wo die beiden Quellfl\u00fcsse der Ourthe zusammenflie\u00dfen; am \u201eEnde der Welt\u201c, wie sich das Dorf seit Jahrhunderten selbst nennt.<\/p>\n<p>Auf einer Stra\u00dfe, auf der an Wochenenden \u00fcblicherweise zahlreiche Wanderer und besonders Radfahrer unterwegs sind, sieht man heute eine merkw\u00fcrdige Prozession: Vorneweg gehen mehrere Personen in seltsamer Gewandung, danach kommen andere, die verschiedene Gegenst\u00e4nde vor sich hertragen. Schweigend ziehen sie in langer Reihe die Stra\u00dfe entlang, umrunden dreimal ein Haus, das sich \u00e4u\u00dferlich wenig von den anderen unterscheidet, an dessen Eingang aber ein Schild zu sehen ist: \u201eTilorien Monastery\u201c steht darauf.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-5334\" src=\"https:\/\/www.samita.be\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/025-150x150.jpg\" alt=\"Procession1\" width=\"150\" height=\"150\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-5335\" src=\"https:\/\/www.samita.be\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/027-150x150.jpg\" alt=\"Procession2\" width=\"150\" height=\"150\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-5336\" src=\"https:\/\/www.samita.be\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/028-150x150.jpg\" alt=\"Procession3\" width=\"150\" height=\"150\" \/>Das Kloster Tilorien in dem belgischen Dorf Engreux ist nach etwa einj\u00e4hrigem Bestehen im Ort bereits gut akzeptiert. Von den rund 20 Personen, die das Kloster anl\u00e4sslich der diesj\u00e4hrigen Kathinafeier besuchen, stammen vier direkt aus dem Dorf, weitere kommen aus der n\u00e4heren Umgebung, und wieder andere von so weit her wie London. Auch mehrere deutsche G\u00e4ste sind aus Limburg, K\u00f6ln und Saarbr\u00fccken angereist. Der j\u00fcngste Besucher ist nicht einmal ein Jahr alt.<\/p>\n<p>Initiatorin des Projekts, im Gro\u00dfraum Belgien\/S\u00fcdwestdeutschland ein buddhistisches Kloster zu errichten, ist Ayya Vimala. Nach mehreren Jahren der Vorbereitung konnte Ende 2016 ein Grundst\u00fcck erworben werden, und ab Ende 2017 wurde mit den Bauarbeiten zu einem Kloster-Hauptgeb\u00e4ude begonnen. Dieses beherbergt eine K\u00fcche, sanit\u00e4re Anlagen, eine Meditationshalle, in der bis zu 20 Personen Platz finden, ein kleines B\u00fcro und zwei Zimmer f\u00fcr G\u00e4ste. Ende Oktober 2018 wurde das Kloster offiziell in Betrieb genommen.<\/p>\n<p>Seitdem konnte bereits ein Kuti f\u00fcr Ordinierte auf dem Gel\u00e4nde gebaut werden. F\u00fcr zwei weitere liegt eine Baugenehmigung vor, und nach M\u00f6glichkeit sollen 2020 erste Schritte zum Bau dieses Doppelkuti unternommen werden.<\/p>\n<p>Auf der Webseite des Klosters steht zu lesen: \u201eDas Kloster Tilorien ist eine kl\u00f6sterliche Gemeinschaft, die sich auf fr\u00fchbuddhistische Lehren st\u00fctzt. Unsere Werte umfassen G\u00fcte, Gleichberechtigung, Inklusion sowie Nachhaltigkeit mit Blick auf die Umwelt. Wir bieten einen Ort f\u00fcr die Praxis, der Bhikkhunis und anderen weiblichen Ordinierten Vorrang einr\u00e4umt. Gleichzeitig unterst\u00fctzen wir Angeh\u00f6rige unterrepr\u00e4sentierter Gruppen wie etwa Menschen, die sich als LGBTIQ+ identifizieren, sich im Dhamma zu entwickeln. Tilorien hei\u00dft alle willkommen, die das Leiden beenden und Gl\u00fcck entwickeln wollen. Wir bieten Unterweisungen und Klausuren, die sich auf die Weisheit und das Mitgef\u00fchl des Buddha gr\u00fcnden.\u201c<\/p>\n<p>Folgen wir nun also unserer Prozession in das Klostergeb\u00e4ude hinein: \u00dcber eine schmale Treppe steigt man zur Meditationshalle im Obergeschoss, die heute dicht gef\u00fcllt ist. Zum ersten Mal in der kurzen Geschichte des Klosters wird eine Kathinarobe feierlich an den Sa\u1e45gha \u00fcberreicht.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-5333\" src=\"https:\/\/www.samita.be\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/030-300x200.jpg\" alt=\"Donating Kathina robe\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.samita.be\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/030-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.samita.be\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/030-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.samita.be\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/030-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/www.samita.be\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/030-1170x780.jpg 1170w, https:\/\/www.samita.be\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/030.jpg 1283w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein regnerischer Samstagnachmittag im Herbst in dem kleinen Dorf Engreux in den belgischen Ardennen, dort, wo die beiden Quellfl\u00fcsse der Ourthe zusammenflie\u00dfen; am \u201eEnde der Welt\u201c, wie sich das Dorf seit Jahrhunderten selbst nennt. 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