{"id":935,"date":"2016-12-02T08:16:42","date_gmt":"2016-12-02T07:16:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.samita.be\/?p=935"},"modified":"2016-12-11T16:42:10","modified_gmt":"2016-12-11T15:42:10","slug":"feed-a-nun","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.samita.be\/de\/2016\/12\/02\/feed-a-nun\/","title":{"rendered":"Gib einer Nonne zu essen!"},"content":{"rendered":"<p>Ajahn Brahm machte einmal die Bemerkung, dass es viel billiger sei, sich einen M\u00f6nch oder eine Nonne zu &#8222;halten&#8220; als einen Hund. Das ist vielleicht etwas \u00fcbertrieben, aber in der Tat versuchen die Ordinierten, mit wenig auszukommen.<\/p>\n<p>M\u00f6nche und Nonnen leben auf der Basis von vier Dingen: Almosenspeise, Roben, Unterkunft und Medizin, die ihnen von freundlichen Spendern gegeben werden.<br \/>\nNur die Almosenspeise ist davon t\u00e4glich erforderlich, und es ist nicht gestattet, sie \u00fcber Nacht f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag aufzubewahren.<br \/>\nEinem M\u00f6nch oder einer Nonne <em>D\u0101na<\/em>, Almosenspeise, zu geben ist gleichbedeutend mit der Gabe von Leben und Gesundheit. Damit erwirbt man sich als\u00a0Verdienst diese gleiche\u00a0Gabe von langem Leben und Gesundheit. Mit dem Geben pflegt man au\u00dferdem einen gro\u00dfz\u00fcgigen und frohen Geisteszustand.<\/p>\n<p>In traditionellen buddhistischen L\u00e4ndern sieht man M\u00f6nche (und manchmal auch Nonnen) jeden Morgen auf <em>Pi\u1e47\u1e0dap\u0101ta<\/em> (Almosenrunde) gehen. Es ist so sch\u00f6n\u00a0zu sehen, wie sogar kleine Kinder einen kleinen L\u00f6ffel voll Reis in die Schale eines vorbeigehenden M\u00f6nchs geben wollen. Sie tun das mit so viel Freude, dass man leicht sehen kann, wie diese kleine t\u00e4gliche Geste der Freundlichkeit den Geist positiv pr\u00e4gt.<br \/>\nIn westlichen L\u00e4ndern ist der Almosengang jedoch nicht immer m\u00f6glich, da wir nicht in einer Kultur von Almosenspenden aufgewachsen sind. Wenn es nicht gerade asiatische Restaurants gibt, muss schon jemand den M\u00f6nch oder die Nonne zur n\u00e4chstgr\u00f6\u00dferen Stadt fahren, damit sie auf <em>Pi\u1e47\u1e0dap\u0101ta<\/em> gehen k\u00f6nnen.<br \/>\nManchmal kommen Unterst\u00fctzer zum Kloster, um <em>D\u0101na<\/em> zu bringen. Aber nat\u00fcrlich arbeiten die Leute unter der Woche, und oft haben sie auch ein St\u00fcck weit zu fahren, so dass dies meist nur am Wochenende m\u00f6glich ist.<\/p>\n<div id=\"attachment_1010\" style=\"width: 610px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1010\" class=\"wp-image-1010\" src=\"https:\/\/www.samita.be\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/20150207_111954_resized-1024x768.jpg\" width=\"600\" height=\"450\" srcset=\"https:\/\/www.samita.be\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/20150207_111954_resized-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.samita.be\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/20150207_111954_resized-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.samita.be\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/20150207_111954_resized-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.samita.be\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/20150207_111954_resized-1170x878.jpg 1170w, https:\/\/www.samita.be\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/20150207_111954_resized.jpg 1632w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><p id=\"caption-attachment-1010\" class=\"wp-caption-text\">Nonnen auf Almosengang\u00a0in Sydney<\/p><\/div>\n<p>Im Waldkloster Santi in Australien rufen Unterst\u00fctzer\u00a0manchmal die \u00f6rtliche Pizzeria oder das chinesische Restaurant im nahegelegenen Dorf an, wenn sie selbst nicht zum Kloster kommen k\u00f6nnen oder wenn sie an einem ganz bestimmten Tag, wie z. B. dem Todestag eines geliebten Verstorbenen, <em>D\u0101na<\/em> geben m\u00f6chten. Das Restaurant liefert dann die Bestellung zur Essenszeit aus. Vielleicht werden wir so etwas auch hier in Belgien organisieren k\u00f6nnen, wenn das neue Kloster einmal in Betrieb ist.<\/p>\n<p>Bis dahin k\u00f6nnen Sie, wenn Sie m\u00f6chten, Ayya Vimal\u0101 f\u00fcr nur 5 \u20ac mit einer Mahlzeit f\u00fcr einen Tag unterst\u00fctzen. Die hiesigen Unterst\u00fctzer\u00a0k\u00f6nnen mit diesem Geld dann einkaufen und ein Essen kochen.<br \/>\nSie k\u00f6nnen hier auf\u00a0PayPal klicken oder die Bankverbindung auf der rechten Seite nutzen.<\/p>\n<p>[paypal-donation]<\/p>\n<p>Wenn Sie eine Mahlzeit gespendet haben und das Verdienst dieser Gabe jemand Bestimmtem widmen m\u00f6chten, \u00a0<a href=\"https:\/\/www.samita.be\/de\/contact\/\" target=\"_blank\">kontaktieren Sie uns bitte<\/a>\u00a0und schreiben Sie uns Ihren Namen und die Person, f\u00fcr die die Widmung gedacht ist. Ayya Vimal\u0101 wird dann dieser Person, wenn ihr das Essen angeboten wird, ihr Chanting widmen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Wenn die Wesen,\u2014<\/em><br \/>\n<em>wie der gro\u00dfe Seher sagte,\u2014<\/em><br \/>\n<em>nur w\u00fcssten,<\/em><br \/>\n<em>wie gro\u00dfe Frucht das Teilen bringt,<\/em><br \/>\n<em>w\u00fcrden sie frohen Mutes,<\/em><br \/>\n<em>den Makel des Geizes abgetan,<\/em><br \/>\n<em>den Edlen angemessen spenden,<\/em><br \/>\n<em>die das Gegebene zu reicher Frucht bringen.<\/em><br \/>\n<em>Nachdem sie denen, die der Spenden w\u00fcrdig sind,<\/em><br \/>\n<em>viel Nahrung gereicht haben,<\/em><br \/>\n<em>gehen die Spender nach Ablegen\u00a0des irdischen K\u00f6rpers<\/em><br \/>\n<em>zum Himmel.<\/em><br \/>\n<em>Dort freuen sie sich<\/em><br \/>\n<em>und genie\u00dfen himmlisches Gl\u00fcck.<\/em><br \/>\n<em>Die Selbstlosen erfahren die Folge<\/em><br \/>\n<em>ihres gro\u00dfz\u00fcgigen Teilens mit anderen.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/suttacentral.net\/de\/iti26\" target=\"_blank\">Itivuttaka 26<\/a><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-874\" src=\"https:\/\/www.samita.be\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/IMG_1275-1-179x300.jpg\" alt=\"img_1275\" width=\"179\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.samita.be\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/IMG_1275-1-179x300.jpg 179w, https:\/\/www.samita.be\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/IMG_1275-1.jpg 268w\" sizes=\"auto, (max-width: 179px) 100vw, 179px\" \/><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ajahn Brahm machte einmal die Bemerkung, dass es viel billiger sei, sich einen M\u00f6nch oder eine Nonne zu &#8222;halten&#8220; als einen Hund. Das ist vielleicht etwas \u00fcbertrieben, aber in der Tat versuchen die Ordinierten, mit wenig auszukommen. M\u00f6nche und Nonnen&#8230;<br \/><a class=\"read-more-button\" href=\"https:\/\/www.samita.be\/de\/2016\/12\/02\/feed-a-nun\/\">Mehr Lesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":14,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-935","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.samita.be\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/935","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.samita.be\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.samita.be\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.samita.be\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/14"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.samita.be\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=935"}],"version-history":[{"count":98,"href":"https:\/\/www.samita.be\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/935\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1318,"href":"https:\/\/www.samita.be\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/935\/revisions\/1318"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.samita.be\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=935"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.samita.be\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=935"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.samita.be\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=935"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}